Mai 2020

 
Das Wiener Duo petra und der wolf meldet sich mit neuem Repertoire zurück. Mit ihrem bestechenden Sound beweisen die beiden Musikerinnen Petra Schrenzer (Gitarre, Stimme) und Aurora Hackl Timón (Schlagzeug, Saxophon) ihr Gespür für einen destillierten Rocksound von bestechender Notwendigkeit. Das mag daran liegen, dass die beiden seit über zehn Jahren zusammen musizieren, sich anfangs der freien Improvisation verschrieben haben. Unzweifelhaft ist es aber auch die mitreißende handwerkliche Qualität, mit der die beiden ihre Songs zum Besten geben.
 
Trotz des klanglich frappanten Grunge-Einschlags der Gitarre, erinnert das fingerfertige Spiel von Petra Schrenzer harmonisch eher an die Zerlegungen eines Jonny Greenwood (Radiohead). Dabei wird das gesamte Spektrum des Tonumfangs abgebildet, und erfüllt gleich zwei Aufgaben: den dichten Druck als Unterbau auszuformulieren sowie eine melodische Architektur zu formen und aufrechtzuerhalten. Das Schlagwerk findet dazu die Balance: Aurora Hackl Timón spielt sich zwischen kraftge-ladenem Ausdruck und diffizilen Verzierungen und Breaks.
 
Nie angestrengt, mit entspannter und kluger Vielschichtigkeit reißen petra und der wolf uns mit. Auf Augenhöhe mit allen klanglichen Elementen trägt die starke, intensive Stimme von Petra Schrenzer die Stücke vor. Eine Stimme angesiedelt zwischen Wut und Aufforderung – aber ohne dabei in ein Wüten oder Klagen zu verfallen.
 
Das neue Album Surface! erscheint im März 2020 bei Siluh Records.
 
Links: Youtube
 

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Helen Money stands as one of the most unique and versatile cellists working today.
 
Composer Alison Chesley uses the instrument to access and channel the extremities of human emotion, employing extensive sonic manipulation and an array of plucking and bowing techniques to summon an astonishing breadth and depth of sound. A prolific collaborator, Chesley is equally at home in both New Music and Metal circles. Past albums saw her collaborate with Jason Roeder (Sleep/Neurosis) and Rachel Grimes (Rachel’s), and she has toured extensively with Shellac, Russian Circles, Earth, Bob Mould and MONO. On her new album Atomic, Chesley pushes even further out towards the extremes of her output with a daring leap forward in her songwriting through minimalist arrangements that stand as her most intimate, direct, and emotionally bare work to date.
 
photo by Natalie Escobedo

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Das grazer Trio Bender, schämt sich nicht dafür, dass es in der Tradition von großen Vorbildern steht - New Order, Depeche Mode, Daft Punk oder etwa auch Phoenix seien hier als Referenzgrößen genannt -, spielt der typische Sound der Band doch stark mit Synthie-Klängen und Vintage-Feeling und weckt süße Erinnerungen an die (Independent-)Musik der 1980er und 90er Jahre.
(..)Der Soundtüftler Chris Markart verknüpft auf "Remedy" aktuelle Klänge mit bewährten Songstrickmustern und geizt dabei nicht mit Pop-Appeal. Durchwegs breitflächige Synthieschleifen bilden zusammen mit dem akzentuierten Schlagzeug - Cristoph Röber legt sich da mächtig ins Zeug - das Klangfundament für die faszinierende Stimme von Sängerin Rebecca Hofer.
Die elf Songs des Albums verknüpfen den Hedonismus der Clubs mit der tiefen Emotionalität und melancholischen Anmut von purem Pop. Der Stilmix aus Synthie- und Wave-Pop sowie Indietronica wirft mit "Metro", "Hero", "Killer", "Day One (Promised Land)" und dem Titelstück gleich fünf Songs mit Ohrwurm-Qualität ab. (Wienerzeitung 23.03.2019)

 


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Äffchen (A)

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