Oktober 2021

Freitag im Café Wolf

Barbetrieb
 
"another:mother leitet elektrische Druckwellen in die klangschwangere Bauchgegend. Die drei Masters of Ceremony zelebrieren in zerebraler Dreifaltigkeit die analoge Eklektoakustik. Fötale Fruchtwasserflashs führen zu wilden Tänzen um den Materpfahl. Mutter Marias pränataler Tauchgang in der rhythmisch pulsierenden Ursuppe.“
 
Das Trio another:mother will mit dem Programm MetaMorph eine rhythmische Klangsymbiose erschaffen. Eine Verschmelzung von akustischen und elektronischen Klängen, die Beat-⁠bezogene, perkussive Klanggeflechte entwickeln und nicht nur das Interesse des Publikums der experimentellen Musik wecken soll. Trotz unkonventioneller Besetzung, experimenteller Spieltechniken und dem frei improvisatorischen Ansatz versuchen sie die Grenzen der musikalischen Genre in so fern auszuloten, um in Zukunft auch vermehrt, abseits der überschaubaren Auftrittsmöglichkeiten für experimentelle und frei improvisierte Musik, in anderen Feldern der Musik-⁠ Szenen mit diesem Projekt einzutauchen.
 
Arthur Fussy : Modular Synthesizer  
Jul Dillier : Präpariertes Klavier
Judith Schwarz : Erweitertes Schlagzeug
 
link: www
 

Konzert

Mittwoch im Café Wolf

Barbetrieb

geschlossene Veranstaltung

Freitag im Café Wolf

Barbetrieb

 

Das Event pla-e-ground ist eine regelmäßig im Café Wolf stattfindende Elektronik-Impro-Session! Das Besondere daran: es gibt keine stilistischen Vorgaben.
Laptops und Synthies und auch andere Gadgets, Toys und Instrumente sind willkommen, so sie Strom brauchen, oder auch nicht !
Es sind alle eingeladen mitzumachen, außergewöhnlichen Fähigkeiten sind nicht erforderlich, nur die Freude am gemeinsamen Musizieren und Interesse an elektronischer Musik!

Der pla-e-ground wurde initiiert, um einen Rahmen zu schaffen, in dem das Jammen und gemeinsame Improvisieren mit rein elektronischen Instrumenten erprobt werden kann.
Die Herausforderung dabei besteht in der Realtime-Interaktion und auch -Klangverarbeitung, dem Begreifen von oft unbekannten Klangquellen und Klängen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie diese musikalisch miteinander funktionieren können. Im Vordergrund steht daher das aufmerksame Zuhören, sich gegenseitig Raum geben und das Experimentieren.

...immer am 2. Dienstag im Monat

 


Konzert

Mittwoch im Café Wolf

Barbetrieb

Donnerstag im Café Wolf

Barbetrieb

 

Power ist in der Wiener Underground-Szene seit Jahren umtriebig als Veranstalterin verschiedenster Formate, unter anderem Hälfte des Live-Improvisations-Technoduos S.E.P., Teil der Künstler- und DJ-Kollektive Love Is Strange oder Pussy Trio und Ex-Sängerin der Punkband Ausländer. Seit einiger Zeit arbeitet sie alias Fatalismus Spunk germeinsam mit Jeschka Oszilat und tin.hoc an einer CutUp Loops Serie. Die Schnitttechnik entdeckte Brion Gysin 1959 durch Zufall und machte William S. Burroughs darauf aufmerksam, der zum wichtigsten Vertreter des CutUp werden sollte. In der Folge wurde die Schnitttechnik unter weiteren Autoren der Beat Generation populär. FatalismusSpunk (Jeschka Oszilat & Power) übertragen das System vom Wort auf den Ton. Loops werden dafür nach der CutUpTechnik geschichtet, in ihrer Geschwindigkeit veändert und neu arrangiert. Aus ihrem Zusammenhang gerissen und bis zur Unkenntlichkeit bearbeitet ergeben sie sich selbst wieder- und überholend ein anderes Ganz, das seiner eigenen Geschichte folgt. Während die eigens für die Performance angefertigten CutUpLoops Rythmen aufgreifen, die sich wie ein Tanz durch die Szene bewegen, erzeugt Power auf ihrem selbst gebauten Theremin sphärische Töne.

https://transformermusic.bandcamp.com/.../my-bubble-is-a... https://www.mixcloud.com/bribauer5/ https://soundcloud.com/.../cutup-loop-tape-on-mont-house...

Sean Derrick Cooper Marquardt alias MoreBlackThenGod ist amerikanischer Wahlberliner, Performance-Künstler, Musiker, freier Improvisator, Komponist von elektronischer Musik und Video-Content-Produzent, zudem Musiktheaterautor und Komponist des experimentellen “Drone Drama (Music For The Dead)”, das gerade von der kalifornischen visuellen Künstlerin Cecelia Chapman verfilmt wird, und außerem Artistic Director der Musiklabels Hortus Conclusus Records, Friends of Sagittarius Records und Friends of Sagittarius Festival sowie Artistic Director und Kurator des Magic Mitte Cinema. Der Künstler hat über 500 Alben, Kollaborationen und Compilations published. Er performt und veröffentlicht unter den Namen MoreBlackThenGod, Drone Messiah, The S&M Trio, The S&M Accidental Orchestra, The Return of The Think Thing, Tradishion, Hildeguard, Hortus Conclusus Live, PNYX und MC Plane of Existence. Sean Derrick Cooper Marquardt hat die Accidental Guitar-Methode entwickelt. Das ganzheiltich fundierte Konzept umfasst drei Hauptaspekte: Erstens, die Schaffung von Klängen und Klangwelten durch die Kombination der Gitarre mit Verzerrungs-Effekten. Zweitens, die Improvisation - Cooper Marquardt lehnt systematisch vorgegebne Choreografien und alle Formen von Proben oder Planung ab (dies gilt nicht nur bei Live-Auftritten, sondern auch bei Aufnahmen in seinem Studio). Die dritte Dimension schließlich ist die spezifische Situation, welcher der Musiker beim Spielen begegnet: Die Atmosphäre und das Setting, die im jeweiligen Raum vorhandenen Personen, Bedingungen und Stimmungen führen zu einer Kontextualisierung seiner Musik.

https://stadtsprachen.de/.../sean-derrick-cooper-marquardt/ https://sdcmarquardt.bandcamp.com/ https://www.youtube.com/c/SeanDerrickCooperMarquardt https://www.discogs.com/.../1535075-Sean-Derrick-Cooper... https://dangerousminds.net/.../the_accidental_guitar...

Jens Vetter is an artist, instrumentalist and sonic performer who draws his inspiration from club culture, experimental music and - as a researcher and developer - the practice of building his own instruments and apparatuses. In his concert series called PROGNOSEN, he investigates and decomposes the narrative of experimental club music, influenced by abstract noise, the deconstruction of complex structures into their discrete components, and organic-mechanical live interactions using specially developed tangible interfaces and modular synthesizer.

https://jensvetter.de https://www.instagram.com/jns_vttr/

DJ Ford Escort uses the German phrase: AUF DIE ZWÖLF to push the limit of euphoria.

www.mixcloud.com/DJ_Ford_Escort

 

foto: Vinylograph, Markus Gradwohl


Konzert

 

SOLO - SOLO - DUO

Christina Ruf: E-Cello und Elektronik
Markus W. Schneider: E-Git., FX

„Die (E-) Cellistin und Komponistin Christina Ruf arbeitet in vielen musikalischen Bereichen; sie will sich keine musikalischen Grenzen setzen und so geht es ihr darum "nicht einfach Cello zu spielen, sondern Musik zu machen.“ (Marlene Schnedl, Ö1) Mit dem elektrischen Cello arbeitet Ruf im Bereich experimenteller Musik an einer Neuinterpretation ihres Instruments. Die vom E-Cello erzeugten Klänge werden dabei mittels Elektronik zerlegt und wieder neu zusammengeführt. Die sich dahin wälzenden Klangmassen und eröffnenden kinematographischen Welten erweitert sie in ihren Werken konstant.

link: www, bandcamp

Markus W. Schneider, *1987, Gitarrist, arbeitet hauptsächlich im Bereich der experimentellen Musik, mit je einer Schlagseite in Richtung Popsong und Jazz. 
Eigene Projekte: Solo (Widerspruch), The Friendly Guitar Trio, Gnigler/Schneider, Ferro Taylor,... Zusammenarbeit mit: B. Fleischmann, Mars Williams, Lukas Aichingers AHL6, Niki Dolṕs Another Plod, VIO, Gloria Amesbauer, Jakob Gnigler, Mauracher, Thomas Berghammer, Viech,...

link: bandcamp

Ende 2020 haben Christina Ruf und Markus W. Schneider im Duo ihr Debut-Album „264 Hours of Sleep“ veröffentlicht, das stilistisch und ästhetisch alleine für sich steht. „The music outgrew the concept“, so hieß es. Nach dem gemeinsamen Arbeiten am Album auf Distanz, spielen sie nun live und nehmen sich weiterhin die Freiheit, ihren Sound und ihre Konzepte zu entwickeln und zu verwerfen.

Foto: Eckhart Derschmidt, Saleh Rozati


Konzert

Mittwoch im Café Wolf

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Donnerstag im Café Wolf

Barbetrieb

 

Jörg Mikula „Music for Drums“

Als umtriebiger Schlagzeuger zwischen den Stilen ist er bekannt. Er ist Mitglied der kammermusikalisch besetzen Formation „Donauwellenreiter“, pflegt sein Faible für orientalische und afrikanische Musik und ist aufgrund seiner Qualitäten gefragter Studiomusiker für unterschiedlichste KünsterInnen.
Nach seinem Debut „Drumsongs“ (2013, Unit Records) präsentiert Jörg Mikula nun sein zweites Album mit Musik für Solo-Schlagzeug.
„Music for Drums“ enthält 12 Kompositionen, die das Schlagzeug in einer neuen, ungewohnten Rolle zeigen. Mikula entwirft starke Stimmungsbilder, erzählt Geschichten, lädt in seine Welt der Klänge ein. So innovativ und einzigartig diese Musik klingt, so verständlich und vertraut wirkt sie.
„Viele der Kompositionen sind aus kleinen Fragmenten entstanden, die ich während des Improvisierens entdeckt habe. Ich bin diesen Ideen weiter gefolgt, hab geschaut wohin sie mich führen.“
Dafür genügt ihm ein übersichtliches Instrumentarium.

link: www

Foto by Andreas Jakwerth

 


Konzert

Freitag im Café Wolf

Barbetrieb

 

Alphabetisch befinden sich Half Darling in sympathischer Nähe zu Half Girl und Half Japanese. Musikalisch trifft eingängiger Nineties-Indiepop-Appeal auf Riot-Grrrl-Power mit rhythmischer Dischord- und Noise-Rock-Präzision. Das Half-Darling-Team »drischt« sich durch musikalisches Terrain, das auch wieder einmal mit derartig großer Spielfreude fruchtbar gemacht werden wollte und so seinen ganz eigenen Platz neben anderen coolen lokalen Acts wie z. B. Culk, Crush, Dives, My Ugly Clementine oder Just Friends And Lovers einnehmen sollte.

Half Darling sind Elise Mory (Synth), Lisa Kortschak (Vox/Lyrics), Gregor Mahnert (Gitarre/Lyrics), Werner Thenmayer (Drums) sowie Oliver Stotz, der aktuell das Live-Set mit einer weiteren Gitarre komplettiert. Keine ganz Unbekannten in der Szene also, die u. a. bei Gustav und Band, Nitro Mahalia, Möström, dem Volxtheater Favoriten sowie dem Free-Jazz/Improv-Noise-Trio FS Massaker aktiv waren bzw. sind. (Textauzug/ Peter Kaiser via Skug)

link: youtube

fotocredit: Rania Moslam

 


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