04.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Kauders (A)


05.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

DJ Pistol Pete & Danger Dave (A)

"2026 Success Plan"

Episches Pistol Pete DJ-Set mit einer kleinen aber hochseriösen Grafik- & Posterausstellung von Danger Dave, bei der ausnahmslos alle Exponate verschenkt werden. Freiwillige Spenden für SOS Balkanroute!



Details unter >>> diesem LINK


So, let’s overestimate and underperform gracefully.


12.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

R o n i a (A)

R o n i a bewegt sich gerne da, wo die Grenzen zwischen Schein und Sein verschwimmen.

So wie in den alten, osteuropäischen Märchenfilmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, die R o n i a in ihrem Kinderzimmer in Graz fasziniert haben. Deren Soundtracks sind dann auch eine erste Inspiration für ihren eigenen Sound, so wie auch sonst Musik, die sich gerne an der Peripherie von Pop aufhält. Dort lässt sich die Autodidaktin R o n i a auch selbst verorten, mit ihrem Hang zu Minimalismus, einem Songwriting, bei dem Zufall und Spontaneität eine zentrale Rolle einnehmen, und einer düsteren Ästhetik, die sich auch durch ihre selbst gestalteten Artworks und selbst gebauten und entworfenen Kostüme und Requisiten ihrer Musikvideos zieht.


Foto: Astrid Klug


13.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

David Howald (CH)

Zuletzt machte der gebürtige Schweizer und Wahlwiener, David Howald als Kopf der Avant-Rock-Formation Werckmeister von sich hören. Anfang 2026 wird er nun mit "Der Narr" sein erstes deutschsprachiges Solo-Album veröffentlichen.

Schützenhilfe kam dabei vom Stuttgarter Soundguru Ralv Milberg (Die Nerven, Friends of Gas). Im Rücken dieser neun intimen, leise und gebrochen vorgetragenen Songs scheint immer wieder sowas wie das Skelett abgrundtiefer Soundscapes auf. Nicht minder evokativ sind Howalds Texte, die in bildgewaltige Räume locken, wo Persönliches und Allgemeines mühelos ineinander übergehen. Was man musikalisch als eine Art Post-Folk mit Ambient-Rahmung bezeichnen könnte, sucht sich so irgendwo im Spannungsfeld zwischen Vic Chesnutt, PJ Harvey und den ruhigeren Arbeiten der Einstürzenden Neubauten, einen ganz eigenen Platz auf der Landkarte.


18.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Sketchbook Quartett (A)

“Eklektischer postmoderner Kammerjazz mit rockigen Avancen (...) detailreich und sehr unkalkulierbar und liebevoll aus-komponiert.” Andreas Felber (Ö1/WDR 3-Jazznacht)

Sketchbook Quartet sind:


Leonhard Skorupa – Saxophone, Composition


Andi Tausch - Guitar


Daniel Moser - Bassclarinet, FX


Hubert Bründlmayer - Drums


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Sketchbook Quartet zeichnet ein gegenwärtiger und lebhafter Bandsound aus. Obwohl in der Jazztradition verwurzelt, schreckt das Vierergespann nicht davor zurück, Einflüsse verschiedenster Stilistiken einfließen zu lassen. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Straight-ahead-Jazz bis zum Surfrock.


Überall, wo Leonhard Skorupa drin ist, steht auch irgendwie Leonhard Skorupa drauf. Verschlüsselt oft in skurrilen Bandnamen und Titeln oder einfach im Duktus seiner Kompositionen, die auch bisweilen so manche Vorbilder verraten. Man hat seinen Platz eben gefunden, wenn der Hörer ahnt, wer dahinterstecken könnte. Schon die Namen seiner Bands wie Woody Black 4, Znap, Kuhle Wampe oder eben Sketchbook Quartet lassen vermuten, dass hier nicht zwingend der symphonische Bierernst regiert. Und wenn einer ein Debütalbum als Ottos Mops bezeichnet, ist er sicher auch kein Spielverderber. Auf alle Fälle ist der Wiener Saxophonist und Klarinettist auch als Komponist ein Freund der hellen Überraschungen.


Dieses Sketchbook Quartet ist ein hübsch ungewöhnlich besetztes Ensemble aus Wien, dessen Musik man vielleicht sogar als Kammerjazz durchgehen lassen könnte, wären da nicht dieser Satz starker synkopischer Rhythmen und eine keimende rockige Spielwut. Wie auch immer, Sketchbook Quartet ist sicher auch daran beteilgt, dass die immer selbstbewusstere österreichische Jazzszene in den letzten Jahren international so beliebt wurde und viel auf Reisen ist. Auf alle Fälle liefert Sketchbook einen frischen und vibrierenden Sound, der auf der Höhe der Zeit fröhlichen, aber unbequemen Eklektizismus feiert. (Otmar Klammer, Leibnitz Jazz)


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Foto: KidizinSane


25.02.2026, Beginn: 20:00 Uhr

Keine Angst (A)

Die kleine böse Band. Kommerzresistentes Quartett, das mit Bass, Gitarre und Schlagzeug energetische Songs produziert. Immer mit einem Fuß in der Garage und dem anderen Fuß in der Wellnessabteilung des Hotel Rock and Roll.

Angesiedelt irgendwo zwischen den Hamburger Schulen, den österreichischen Drittklässlern und der Indie Liga der Achtziger Jahre und doch mit gehörigem bodenständigem Brett ausgestattet.


Die Band versteht sich als Rock and Roll Selbsthilfegruppe. Musik ist Therapie, psychologische Selbstreinigung und der heilige Altar der Selbstverwirklichung und des kreativen Tatendranges. So werden laufend Songs geschrieben, Alben aufgenommen und Konzerte gespielt. Weil eben kein Weg daran vorbeiführt.

Peter Kastner: Gesang, Gitarre, Bass, Lieder
Anton Hüttmayr: Bass, Gitarre, Gesang, Riffs
Hannes Ressi: Schlagzeug, Gesang
Heimo Ressler: Bass, Gesang, Heimo Ressler

„Sie sind nicht da, um verstanden zu werden, sie sind da, um bewundert zu werden“
Gegründet 2005. Mit dem ersten gemeinsam geschriebenen Lied “Klo auf`m Gang” waren sie schon im Finale des PSC 2006. Mit dem 32. gemeinsam geschriebenen Lied „Land der Berge“ waren sie im Finale des PSC 2011.

Unsere Amerikanische Freundin Samantha hat mal gemeint:
„this is funny angry german rock“ - wir stimmen dem zu. Bei uns schepperts und rumpelts und rappelts und schrabbelts. Wir sind laut. Hart sind wir nicht so, eher schräg (sagt man), manchmal sogar zahm.

Link: www.keineangst.net