07.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

Nikolaus Wolf (D)

Weird Guy From Bavaria

Auch wenn ihn das Reeperbahnfestival als „Weird Guy From Bavaria“ ankündigt, klingt dieser Typ so gar nicht nach seiner bayerischen Heimat. Unter dem Namen seines Uropas „Nikolaus Wolf“ lebt Michi Rieder vielmehr sein Faible für Sixties Rock, Neo Folk & Brit Pop in vollen Zügen aus.


Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet ihn dementsprechend als „Chamäleon der Popmusik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, eine gewisse Sympathie zu Liam Gallagher oder John Lennon lässt sich dabei nicht überhören.


Genre: Garage Rock, Sixties Rock’n’Roll, Beatmusic


Link: www.nikolauswolf.de


Foto: Andreas Riede



08.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

The Magical Misery Tour (A)

Wenn man etwas musikalisch nach diesen zwei Jahren nicht versäumen sollte, dann die "Post Office Tage" im Cafe Wolf. Akustik-Indiefolk, Slacker-Weisheiten und Plastikorgel-Geklimper - Live-Solo-Performances von The Magical Misery Tour, Johnny Batard und Van Mojo and the Ponystress Ensemble von Mittwoch 8.6 bis Freitag 10.6.

Im Titel seines Solodebüts „The Magical Misery Tour“ liefert der junge Grazer Musiker Lukas Maier eine charmante Beatles-Referenz, musikalisch bieten die neun englischsprachigen Songs postadoleszenten Schwermutpop zwischen Akustik-Indiefolk und ansprechender Heimwerker-elektronik. Reizvoll. (FALTER)


https://themagicalmiserytour.postofficerecords.com
https://www.postofficerecords.com


Foto: Johann Zuschnegg


09.06.2022, Beginn: 12:00 Uhr

Van Mojo And The Ponystress Ensemble (A)

Wenn man etwas musikalisch nach diesen zwei Jahren nicht versäumen sollte, dann die "Post Office Tage" im Cafe Wolf. Akustik-Indiefolk, Slacker-Weisheiten und Plastikorgel-Geklimper - Live-Solo-Performances von The Magical Misery Tour, Johnny Batard und Van Mojo and the Ponystress Ensemble von Mittwoch 8.6 bis Freitag 10.6.

Solo Projekt und Versuchsfeld für allerlei Experimente. Gabriel Schmidt gibt seinen musikalischen Ideen Raum und Namen. Die Liebe zu LoFi Sound, schrägem Plastikorgel Geklimper, reduzierter Folkmusik und Bandmaschinen wird nicht verheimlicht, sondern mit Leidenschaft zelebriert. Im abgeschiedenen Studio zwischen den Weinbergen der Südsteiermark werkt Schmidt vor sich hin, schreibt Lieder, feiert den Wald und hegt den Garten.


https://www.postofficerecords.com


Foto: Katharina Sieghartsleitner


10.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

Johnny Batard (A)

Wenn man etwas musikalisch nach diesen zwei Jahren nicht versäumen sollte, dann die "Post Office Tage" im Cafe Wolf. Akustik-Indiefolk, Slacker-Weisheiten und Plastikorgel-Geklimper - Live-Solo-Performances von The Magical Misery Tour, Johnny Batard und Van Mojo and the Ponystress Ensemble von Mittwoch 8.6 bis Freitag 10.6.

Bei Johnny Batard gibt es zeitlos prächtigen Indierock, der auch den Reiz von Monotonie und psychedelischem Gedaddel kennt, dabei aber nie die Knackigkeit der Songs aus den Augen verliert. Hier legt einer mit einem Rucksack voll Ideen und übervollem Herzen los und übersetzt echte Leidenschaft ohne falsches Perfektionsstreben in Lieder, die eingängig sind, Druck erzeugen und trotz reduzierter Bauart und offenherziger Naivität über ein gewisse Hintergründigkeit verfügen (FALTER)


https://johnnybatard.postofficerecords.com
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Foto: Adnan Babahmetovic


14.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

peg (pla-e-ground)

Das Event pla-e-ground ist eine regelmäßig im Café Wolf stattfindende Elektronik-Impro-Session! ...immer am 2. Dienstag im Monat

kuratiert von Antonia Sophia Eulenspiegel & Rainer Binder-Krieglstein


Der pla-e-ground wurde initiiert, um einen Rahmen zu
schaffen, in dem das Jammen und gemeinsame Improvisieren mit rein
elektronischen Instrumenten erprobt werden kann.
Die Herausforderung
dabei besteht in der Realtime-Interaktion und auch -Klangverarbeitung,
dem Begreifen von oft unbekannten Klangquellen und Klängen und ein
Gefühl dafür zu bekommen, wie diese musikalisch miteinander
funktionieren können. Im Vordergrund steht daher das aufmerksame
Zuhören, sich gegenseitig Raum geben und das Experimentieren.


→ Link zum Archiv



17.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

Kinky Muppet (A)

Katrin Plavcak: Gitarre, Voc Nicholas Hoffmann: Bass, Voc Oliver Stotz: Drums, Electronics

Kinky Muppet sehen sich also nicht wirklich als Band, sondern als drei Künstler*innen verschiedener Disziplinen, die in der Idee von Kinky Muppet eine gemeinsame Projektionsfläche für songförmige Zusammenarbeiten finden.
Man könnte das nun als Haarspalterei abtun, aber wer sich ihr großteils in Tony Viscontis Studio in Kingston-upon-Thames entstandenes Album „Chicken Permit“ anhört, begreift den Unterschied: Etwa wenn in „Jellyfish“ Gitarre, Bass und zweimal Gesang rhythmisch unisono die Zeile „A jellyfish bigger than my head appearing on the sea, what is that?“ intonieren.


Gitarristin und Sängerin Katrin Plavcak war früher Teil von Blendwerk und Erste Stufe Haifisch, als Teil des Duos Mothers of God (M.O.G.) improvisiert sie mit Kontaktmikros und Looper auf Nähmaschinen. Nicholas Hoffman an Bass, Baritongitarre und Gesang, ist studierter Bildhauer, macht Zeichnungen, Performances oder Hörspiele. Schlagzeuger, Keyboarder, Programmierer und sonstiger Multiinstrumentalist Oliver Stotz wiederum spielt mit Gustav, Peter Hein, Pendler oder erwähntem Bernhard Schnur und war davor in zahllosen anderen Bandprojekten (darunter Scrooge) aktiv. Eine Koalition der Kauzigen sozusagen


Foto: Oliver Stotz


21.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

Søch (A)

Anna Sophia Defant: Klavier Bernhard Hadriga: E-Gitarre mit Electronics

„cru, cru, cru, cru, cru, cru & cru - roh, unverblümt, rüde, ungekocht, schonungslos, derb & ungeschminkt“


søch ist ein Vorhang, der nichts verrät. Er lässt uns innehalten und versperrt den Blick auf das, das hinter ihm schlummert. Nein, die Musik lässt keinen Gedanken zu. Aber søch ist ein Vorhang und ist deshalb tröstlich, weil er dazwischen existieren kann, die Wirklichkeit zeigt, ohne sich ihr direkt aufzusetzen. søch ist schmerzlich realistisch und man weiß, dass die Wirklichkeit so ist. Dass das die Wahrheit ist über viele Dinge, die man liebgewonnen hat. (Moritz Klein)


Link: www.soech.at


Foto: Bernhard Hadriga


24.06.2022, Beginn: 20:00 Uhr

Enfleurage (A)

Anna Anderluh - voice, autoharp, effects, live loops Lukas Aichinger - percussions, gongs David Gratzer - electric guitar, effects, live loops

Anna Anderluh, Lukas Aichinger und David Gratzer gelingt mit improvisatorischer Leichtigkeit und spontan-kompositorischer Intelligenz ein Trilog, der die Charaktere ihrer musikalischen Welten aufnimmt um Neues erwachsen zu lassen. Beim Horen entstehen unweigerlich Bilder, im dichten Taumel zwischen Geschwindigkeit und meditativen Mantren, die in den langen Frames die Freiheit fnden, sich zu entfalten. Gitarre, Schlagzeug, Autoharp, Stimme und Loops fießen so zu einer Filmmusik, der man mit Neugier folgt – von sanften Visionen in mutige Destruktionen zu Neuanfangen.


Link → Homepage


Foto: Franziska Liehl